Unzerstörbares Leben Ostern ist für mich, wenn ich sehe, wie in einem Menschen der Glaube erwacht. Auch das geschieht heute. Gott berührt auch heute das Innere von Menschen. Es werden dann ernsthafte Fragen gestellt, wie zum Beispiel: "Was ist der Unterschied zwischen einem gläubigen Menschen und einem ungläubigen Menschen?" Ich bin überzeugt, der gläubige Mensch ist niemals allein. Er hat eine Ahnung davon, dass da immer noch jemand ist, an den er sich wenden kann. Als gläubiger Mensch habe ich immer ein Gegenüber mit dem ich meine Freude teilen kann. Ich kann ihm danken und vor ihm klagen, ich kann mein Leben in seinem Licht betrachten. Selbst im größten Zweifel ist der Gläubige nicht allein, wenn er bedenkt, dass Jesus am Kreuz den Psalmvers gebetet hat: "Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?" In Jesus Christus geht Gott sogar in die tiefste Gottverlassenheit mit und hebt sie auf diese Weise auf. Ostern ist für mich jedes Mal, wenn ich durch die Begegnung mit suchenden Menschen auf den innersten Kern meines Glaubens gestoßen werde. Ostern ist für mich immer, wenn ich mit einfachen Worten sagen soll, was mein Glaube ist. Ich glaube, dass ich nicht alleine bin und Gott mich mit seinem unzerstörbaren Leben begleitet. Jede heilige Kommunion lädt mich ein, mich seiner Gegenwart zu vergewissern und diesen Glauben zu vertiefen. In diesem Sinn wünsche ich allen, auch im Namen aller Mitarbeiter, frohe und gesegnete Ostern und den Kommunionkindern den Beginn einer wunderbaren Freundschaft mit Jesus Christus in der Sicherheit, dass sie niemals alleine sind. Georg Goeres, Pfr.