Lasset die Kinder zu mir kommen 

 

Es fällt sicher vielen von Ihnen nicht schwer, zu diesem Wort Jesu das passende Weihnachtslied zu finden.

Tatsächlich ist die Advents- und Weihnachtszeit mit all ihren Wünschen, Träumen und Erlebnissen gerade für Kinder sehr emotional. Viele Erwachsene denken wehmütig an diese Zeit in ihrer Kindheit zurück, denn oft sind sie heute gefangen in der Arbeit, der Organisation oder dem Druck, ein schönes Fest vorzubereiten. Die Kinder haben es da leichter.

"Lasset die Kinder zu mir kommen, denn Menschen wie ihnen gehört das Himmelreich“, so sagt der Gottessohn, der selbst zuerst als Kind erschienen ist. Jesus stellt die Kinder den Erwachsenen als Vorbild vor Augen, weil sie noch das Urvertrauen haben, dass alles seine Ordnung hat und dass für sie gesorgt wird. Es ist das menschliche Abbild von Jesu grenzenlosem Vertrauen in die Sorge seines himmlischen Vaters.

Wenn Jesus ein Kind in die Mitte stellt, dann will er uns eine Orientierung geben. Tatsächlich halte ich die Kinder mit ihren Familien für den größten Schatz der Kirche. Wir dürfen uns ruhig in diesen unruhigen Zeiten an ihrem Vertrauen ein Beispiel nehmen. Ich bin deshalb überzeugt:

Die Kinder - besonders auch die Kommunionkinder - mit Gebet und Solidarität auf ihrem Glaubensweg zu begleiten, ist nicht nur für die Eltern, sondern auch für die Senioren und die ganze Gemeinde eine hervorragende Weise, sich auf Weihnachten vorzubereiten. Denn der Herr will immer wieder von neuem Mensch werden.

Es geschieht durch das Vertrauen auf Gott, in uns selbst.

 

In diesem Sinn wünsche ich allen im Namen aller Mitarbeiter

besinnliche Adventstage und gesegnete Weihnachten               

Ihr

    

Georg Goeres, Pfr.