Länger als gedacht 

Der ursprüngliche Plan war, dass die Kapelle in Krutweiler zum 300-jährigen Jubiläum renoviert sein sollte. Aber ich habe die Planungswege unterschätzt. Es wurden von einer Fachfirma Untersuchungen angestellt. Es wurden Angebote eingeholt und Anträge gestellt.

Im Sommer dieses Jahres waren wir kurz davor endlich anzufangen, als es noch zu einer weiteren Beratung durch das kirchliche Amt für Denkmalpflege kam.

Das Ergebnis war die Empfehlung, die Renovierung grundsätzlicher anzugehen. Das bedeutet zum Beispiel, dass der schadhafte Putz nicht ausgebessert, sondern ganz entfernt werden soll. An der Straßenseite ist Sanierputz geplant. Nach historischem Vorbild soll dann eine weiße Kalkschlämme aufgetragen werden. Ebenfalls werden die Faserzementplatten entfernt. Die kupfernen Abflussrinnen werden erneuert. Auch die Eingangspforte sollte aufgearbeitet werden.

Insgesamt wachsen damit die Kosten auf kalkulierte 50.000 Euro. Vom Bistum werden 60% der Kosten als Zuschuss beantragt und wir können einen vom Bistum bezahlten Architekten hinzuziehen. Für die Gemeinde bleiben dann noch 20.000 Euro, die zum Teil durch Eigenleistung aufgebracht werden können.

Ich bin überzeugt, dass es sich lohnt, die Zeit für dieses zweite Antragsverfahren aufzubringen und gehe davon aus, dass die Baumaßnahme im Laufe des nächsten Jahres abgeschlossen sein wird.

An dieser Stelle gilt ein ganz herzlicher Dank Herrn Bodo Gehl, der als Fachmann die Beratung begleitet hat und Herrn Kurt Kessler, der die bisherigen Spendengelder verwaltet.

Weitere Spenden sind selbstverständlich herzlich willkommen. Diese können auf das Konto der Kirchengemeinde Saarburg (IBAN: DE62 5855 0130 0070 0020 27 - Verwendungszweck "Kapelle Krutweiler")  überwiesen werden..

Georg Goeres, Pfr.


Länger als gedacht 2 

Oft werde ich nach der Baustelle im Kunohof gefragt. Da sich eine Einigung mit dem Nachbarn noch über unbestimmte Zeit hinziehen kann, ist eine Planänderung notwendig. Der Architekt wurde gebeten, die Maßnahme in zwei Bauabschnitte aufzuteilen. Denkbar ist, mit dem Aussichtspunkt und der behindertengerechten Toilettenanlage zu beginnen. Auch die Platzgestaltung im unmittelbaren Umfeld der Kirche könnte begonnen werden. Zum Giebel des Nachbarn würde eine Abstandszone zur Sicherheit eingerichtet werden.

Die Ergebnisse der neuen Planung sollen dem Verwaltungsrat bei der nächsten Sitzung vorgestellt werden.   

     Georg Goeres, Pfr.